Neues von Aquacopa · 20. Mai 2020
Liebe Aquacopapianer, wir versenden inzwischen seit gute drei Jahren unser Plankton innerhalb Deutschlands, aber auch ins europäische Ausland. In dieser Zeit hat sich viel getan – wir haben an unserer Verpackung und an Lösungen für eine bessere Haltbarkeit des Planktons getüftelt und haben gute Fortschritte erzielt. Die Corona-Krise hat u.a. dazu geführt, dass ich mich erneut mit dem Thema der Nachhaltigkeit unseres Geschäfts auseinandergesetzt habe. Im Deutschlandfunk lief ein Beitrag...
Die wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie sich eine Erhöhung der Temperatur auf den Grad der Heterotrophie, also die Ernährung mit bereits vorhandenen organischen Verbindungen, bei Korallen auswirkt. Im Speziellen geht es den Autoren darum zu untersuchen, ob und in welchem Maß die Korallen bei erhöhter Heterotrophie auch mehr Mikroplastik aufnehmen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie verschiedene Arten von Zooplankton, im Fall der Studie speziell der benthische (am Boden lebende) Copepode der Gattung Tisbe, langkettige Omega-3-Fettsäuren selbst aus kurzkettigen Fettsäuren synthetisieren können und was dies für den Nutzen und die Anwendung in der Aquakultur bedeutet.
Photo by Glenn Haertlein on Unsplash
Es wurden 12 verschiedene Mikroalgen aus der Algensammlung des Norwegischen Instituts für Wasserforschung (NIVA) ausgewählt, in 1,8 Liter großen Photobioreaktoren unter definierten Bedingungen kultiviert. Ziel war die Bestimmung der Wachstumsraten sowie die Analyse der Fettsäureprofile und, basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen, eine Einschätzung der Eignung für den Einsatz der Mikroalgen in Futtermitteln für die Aquakultur.
Die Wissenschaftler haben die Nahrungspräferenz von Fischlarven vier verschiedener Arten untersucht. Dazu haben sie drei verschiedene Zooplankter (Wimpertierchen, Rädertierchen und Copepoden) mit verschieden farbigen, fluoreszierenden Mikropartikeln angereichert um diese, nachdem sie von den Fischlarven aufgenommen wurden, über eine Fluoreszenzmessung in Magen der Fische nachweisen zu können.
Die Arbeit beschäftigt sich damit, wie marine Fischlarven ihren Bedarf an freien Aminosäuren (englisch FAA: free amino acids) in den ersten Tagen nach Schlupf decken und welchen Einfluss die Umstellung von Nauplien des Copepoden Apocyclops panamensis von Brack- auf Salzwasser auf die Zusammensetzung und den Gehalt der Aminosäuren in den Copepoden hat. Zudem wurde untersucht, ob die Nauplien von Apocyclops mit wichtigen Aminosäuren angereichert werden können.
Die Publikation beschreibt, wie sich Korallen durch eine erhöhte Aufnahme von diazotrophem Plankton (Bakterien und Archaeen) gegen Nährstoffmangel schützen. Der Nahrungsstress entsteht durch den Verlust des symbiontischen Partners, den Zooxanthellen.
Erstmals ist es Wissenschaftlern gelungen, den Flammen-Zwergkaiserfisch in semi-kommerziellem Maßstab in Gefangenschaft nach zu züchten.
Tipps & Anleitungen · 03. Juni 2019
Berghia-Schnecken sind absolute Nahrungsspezialisten! Sie fressen ausschließlich Glasrosen (Aiptasia sp.)! Wenn keine Glasrosen in der richtigen Größe vorhanden sind, sterben die Schnecken innhalb weniger Tage ab. Bitte beachten Sie dies und sorgen rechtzeitig dafür, dass Sie die Schnecken ggf. weitergeben können oder immer das passende Futter bereithalten. Berghia-Schnecken sind nur bedingt gegen Glasrosen-Plagen in größeren und/oder mit Fischen besetzten Aquarien geeignet! Sie werden...

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