Nachzucht und Anwendung von Rädertierchen (Rotifera) in der Aquakultur
Rädertierchen können eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Fischlarven in den ersten Tagen nach Schlupf sein. Sie sind mit ca. 100-210 µm (S-Typ) und 130-340 µm (L-Typ) deutlich kleiner als Artemia Nauplien, und somit für Fischlarven mit kleiner Maulspalte eine geeignete Erstnahrung. Neben der Größe ist natürlich auch der Nährwert von Rädertierchen entscheidend. Rädertierchen haben einen sehr schnellen Stoffwechsel, und scheiden gefressene Nahrung meist bereits nach wenigen...
Tipps & Anleitungen · 23. Juli 2021
Das Rätsel rund ums Meer
Liebe Aquacopianer, wir möchten euch eine neue Rubrik präsentieren: Das "Rätsel rund ums Meer" - mitraten, Lösung finden und 10 % Rabatt bei der nächsten Bestellung sichern! Gebt die Lösung (nur das Wort ohne Artikel) bei der Bestellung im Feld „Gutschein“ ein und sichert euch 10 % Rabatt. Gesucht werden Begriffe rund um das Leben im Meer.
Survival, growth, ingestion rate and foraging behavior of larval green mandarin fish (S. splendidus) fed copepods only versus co-fed copepods with rotifers
Überlebensraten, Wachstum, Futteraufnahme und das Verhalten bei der Futtersuche von Larven des Mandarinfisch bei Fütterung mit Copepoden gegenüber einer zusätzlichen Fütterung mit Copepoden und Rädertierchen
Tipps & Anleitungen · 19. August 2020
Hier findet ihr eine Anleitung zur Nachzucht von marinen Rädertierchen der Gattung Brachionus. Diese Anleitung orientiert sich an unseren persönlichen Erfahrungen bzw. unserer Art, diese kleinen Zooplankter zu züchten. Es gibt sicherlich andere Methoden sowei Kniffe & Tricks, mit denen man erfolgreich Brachionus kultivieren kann. Am Ende ersetzt nichts die Erfahrung: seid kreativ, probiert Sachen aus und lasst euch von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen!
Tipps & Anleitungen · 24. Juni 2020
links oben: Isochrysis links unten: Tetraselmis Mitte groß: Chaetoceros rechts groß: Nannochloropsis
Neues von Aquacopa · 20. Mai 2020
Liebe Aquacopapianer, wir versenden inzwischen seit gute drei Jahren unser Plankton innerhalb Deutschlands, aber auch ins europäische Ausland. In dieser Zeit hat sich viel getan – wir haben an unserer Verpackung und an Lösungen für eine bessere Haltbarkeit des Planktons getüftelt und haben gute Fortschritte erzielt. Die Corona-Krise hat u.a. dazu geführt, dass ich mich erneut mit dem Thema der Nachhaltigkeit unseres Geschäfts auseinandergesetzt habe. Im Deutschlandfunk lief ein Beitrag...
Die wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie sich eine Erhöhung der Temperatur auf den Grad der Heterotrophie, also die Ernährung mit bereits vorhandenen organischen Verbindungen, bei Korallen auswirkt. Im Speziellen geht es den Autoren darum zu untersuchen, ob und in welchem Maß die Korallen bei erhöhter Heterotrophie auch mehr Mikroplastik aufnehmen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie verschiedene Arten von Zooplankton, im Fall der Studie speziell der benthische (am Boden lebende) Copepode der Gattung Tisbe, langkettige Omega-3-Fettsäuren selbst aus kurzkettigen Fettsäuren synthetisieren können und was dies für den Nutzen und die Anwendung in der Aquakultur bedeutet.
Photo by Glenn Haertlein on Unsplash
Es wurden 12 verschiedene Mikroalgen aus der Algensammlung des Norwegischen Instituts für Wasserforschung (NIVA) ausgewählt, in 1,8 Liter großen Photobioreaktoren unter definierten Bedingungen kultiviert. Ziel war die Bestimmung der Wachstumsraten sowie die Analyse der Fettsäureprofile und, basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen, eine Einschätzung der Eignung für den Einsatz der Mikroalgen in Futtermitteln für die Aquakultur.

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